Artworks
Werke
Luhmans Werk lässt sich in 2 Grundthemen gliedern. Zum einen ist es die Rehabilitation der Frauen. Es ist weder eine pornografische Neugier, noch eine Verherrlichung, die aus den Werken spricht; es ist das Abbild weiblicher Selbstverständlichkeit, einer vitalen Kraft, die von Männern oft gefürchtet und deshalb unterdrückt wird. Zum anderen sind es die korrekturbedürftigen Fehlentwicklungen, wie die Gewalt gegen Mensch und Natur.
Lover
Luhman stellt oft die zärtliche Zuwendung zwischen Menschen dar. Nirgends sonst kommt die Nähe so intensiv zum Ausdruck, wie beim Kuss. „Ich versuche die zärtliche, hingebungsvolle Umarmung zu erfassen, die Nähe von Körper und Seele.“
Das gelingt ihm erstaunlich gut, ohne ins Sentimentale abzugleiten.
Küsse



Umarmungen



Nudes
Hier steht der weibliche Körper im Mittelpunkt.
Während der männlichen Körper immer noch mit Stärke und Wehrhaftigkeit gleichgesetzt wird, ist der weibliche Körper mit Sinnlichkeit besetzt.
„Da ich die Betrachter in sinnliche Gefühlswelten führen möchte, die Ihnen den Eindruck respektvoller Zuwendung vermitteln soll, bleibt als Medium nur der weibliche Körper.“ In Luhmans Körperportraits verstärken sich Gesichtsausdruck und Körperhaltung gegenseitig.
Akt



Körperportraits



Portraits
Der Gesichtsausdruck als stärkste Informationsquelle gewährt manchmal einen Blick in unsere Seele. Diese Momente könnte man als Luhmans Spezialität bezeichnen. Seine Portraits sind eindrückliche Spiegel der Persönlichkeit.



Protest
Wie schon bei Toulouse Lautrec verwischen sich auch bei Frederics sozialkritischen Engagement die Bereiche Kunst und Plakat.
Ausbeutung

Auch seine Kritik am Ressourcenmissbrauch bindet er an den weiblichen Körper. So entsteht unter anderem das beklemmende Bild ‚Geschundene Erde‘. Ein ausgebeuteter Körper mit ängstlichem Blick auf zukünftige Tortur.
Die expressive Bildgestaltung und die Verschmelzung von Hintergrund und Objekt sind typisch für Luhmans Arbeiten in den 90er Jahren.
Nötigende Dominanz


„Die Katholische Kirche hat den römisch imperialen Machtanspruch bis in unsere Zeit hineingetragen. Um diese Macht durchzusetzen, schien ihr jedes Mittel recht. Wie lange es noch dauern, bis wir diese Geissel mit ihrem Missbrauch überwinden?“
Hinter den zum Teil anmutig erscheinenden Bildern verbirgt sich eine bittere Wahrheit. Das Bild „Ausbruch“ geisselt die Verurteilung der Libido zur Sünde und damit die Macht über das Individuum auf Kosten einer intakten Psyche.
Gewalt
Die soziale Reife einer Gesellschaft misst sich an der Art und Weise, wie die Geschlechter miteinander umgehen und in welcher Geborgenheit ihre Kinder heranwachsen. Wir benötigend dringend eine neue männliche Wertewelt.



Das verwerflichste Armutszeugnis ist die Aggression gegenüber Frauen.

